Die Sache mit dem Geld

Die Sache mit dem Geld

von Leni & Philipp, 07. Juni 2018

Hand auf’s Herz: Wie bekommen wir das Geld zusammen?

Spare Spare Häusle baue! Oder war das nicht was mit schaffe schaffe..? Egal! Klassische schwäbische Tugenden sind bei uns selbstverständlich ausgeprägt und so wissen wir, wie wir unser Geld zusammenhalten. Alles also kein Problem? Ja und Nein.

Ja einerseits, weil sich schnell herausgestellt hat, dass wir auf bestimmte Dinge gut verzichten können. Regelmäßige Shopping-Touren? Thanks, but no. Immer das neueste Smartphone, die neuesten Gadgets? Brauchen wir nicht , um zufrieden zu sein. Auch kochen wir lieber selbst, als ins Restaurant zu gehen. Hier fällt sparen leicht, zumindest geht es uns so. Und ganz ehrlich: Für solche Dinge gibt man doch normalerweise am meisten Geld aus. Haken also hinter einen großen Spar-Meilenstein! Natürlich haben wir auch erstmal überflüssige Abos, bspw. für Zeitschriften, gekündigt und viel bewusster darauf geachtet, wofür wir unser Geld im Schnitt ausgeben. Wenn man es genau wissen will, lohnt sich ein Haushaltsbuch (ist auch gar nicht schwer zu führen).

Uns manche andere Dinge zu versagen, fiel da schwerer. Sport ist unser beider Leidenschaft, Geld für neue Laufschuhe oder Bekleidung mussten deshalb auch trotz Weltreise drin sein. Im Sommer sind wir außerdem Eis-Liebhaber und lassen uns die Kugel mit extra Sahne nicht nehmen (Leni Spezial: Sahne unten in den Becher, darauf eine Kugel Zitrone, eine Kugel Pistazie, probiert’s mal aus!).

Phase 1 unseres Planes: Streiche Überflüssiges, verzichte aber nicht auf Sport und Eis, hat ganz gut funktioniert. Damit wir auf unser Wunsch-Budget kommen, haben wir aber zusätzlich noch Phase 2 gezündet: Unsere Nebenjobs!

Leni hat als Verkäuferin u.a. in unserer Lieblings-Eisdiele gejobbt, ich war fortan für die Aufsicht bei Veranstaltungen in der Festhalle unserer Stadt verantwortlich. Ab diesem Moment hatten wir ein Problem weniger: Zeit, um Geld auszugeben. Zusätzlich zum Hauptberuf einen Minijob auszuüben kann schon zur echten Belastung werden. Es fehlen einfach die Zeiten, um wieder aufzutanken. Uns hilft aber zu wissen, dass die Doppelbelastung zeitlich absehbar ist und letztendlich machen wir es ja aus freien Stücken. Manche Menschen stehen nicht vor dieser Wahl, sondern sind gezwungen, mehrere Jobs zu machen, weil der Hauptberuf nicht reicht. Schwer vorstellbar, wie so eine Doppelbelastung sich auf Dauer auswirkt und welches Lebensgefühl sich einstellen muss.

Tipp

Auch in Zeiten von eBay Kleinanzeigen, shpock usw. hat der gute alte Flohmarkt noch lange nicht ausgedient. Wir haben uns also Opas Tapeziertisch geschnappt und ein paar unserer Sonntage geopfert, um Basarhändler zu spielen. Die Reisekasse hat das ziemlich gut aufgefüllt. Egal, was man zu Hause herumliegen hat – irgendein Käufer findet sich immer.

IMG_8977
Die Eisdiele unseres Vertrauens
IMG_8785
Unser Flohmarkt-Stand

Das könnte dich auch interessieren


Hallo, Welt!


Willkommen bei Pod2Go.de!